Durch archäologisch belegte Funden in unseren Breiten, griechische und römische Überlieferungen geht man heute von folgende Lebensmitteln bei den Kelten aus:
GetreideEmmer, Einkorn, Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste, Buchweizen, Hafer, Rispenhirse
Hülsenfrüchte wie z.B. Ackerbohnen, Saubohnen, Linsen,
MilchprodukteMilch, Sahne, Quark, Käse, bestimmt `ne Art saure Milch,
Tiere und desen FleischRinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Hühner , Gänse, Enten, Vogeleier, Hund und Pferd (wurden weniger gegessen),
Wild
Hirsch, Reh, Hase, Wildgänse, Wildenten , selten Wildschweine -u. Bären,
Fischje nach Region,
Die Kelten konnten Fleisch und Fisch pökeln ,räuchern, dörren, kochen und braten. Auch Schinken wurde bereits hergestellt.
Zum Süßen gabs Honig, Mädesüß, Blüten aus Wildblumen, frische und gedörrte Früchte,
FrüchteBeeren wurden gesammelt wie Himmbeeren, Heidelbeeren, wilde Erdbeeren, Brombeeren, Eberesche (Vogelbeeren), Hagebutte ,Hollunderbeeren,Schlehe, Preiselbeeren, Sauerdorn, Kornelkirschen
es gab Holzäpfel, Pflaumen, importierte getrocknete Weinbeeren, Wildbirnen, Wildkirschen
Pilze je nach Region,
NüsseHaselnüsse, Eßkastanien, Walnüsse (später; von den Römern eingeführt), auch Bucheckern und Eicheln wurden verwendet
Gemüsees gab verschiedene Kohlarten, Lauch, Rüben, Wilde Möhren, Zwiebel, Steckrübe, Schwarzwurzel, Erbsen, Knoblauch, Rettich,
GewürzeSalz, Pfeffer aus Griechenland, wilder Kümmel, Senf, auch Kardamon wurde gefunden,
Küchenkräuter
waren z.B.- Dill, Kresse, Petersilie, Löwenzahn, Sauerampfer, Knöterich, Vogelmiere, Schabockskraut, Geißfuß, Löffelkraut, Ampfer-Knötterich, Brennessel, Bärlauch, Gänseblümchen, und noch viele andere Wildkräuter und Wildblumen, Hollunderblüten, Lindenblüten, Schlehenblüten
Viele Kräuter, Blätter verschiedener Bäume, Rinden, Wurzeln u.v.m wurde zu Heilzwecken vewendet.
Es wurden auch Labkraut, Leindotter, Lein, Mohn ( Schlafmohn ) in der keltischen Küche verwendet.
Öle
Leinöl, Mohnöl, Bucheckernöl, Olivenöl wurde aus dem Mittelmeerraum importiert und war dementsprechend teuer
Essig
warscheinlich aus Äpfeln oder Wein
Anzumerken sei das die Kelten nur sehr wenig Wild auf der Speisekarte hatten...
Wild wurde nur sehr sehr selten verzehrt ...
In der Hallstattzeit lag der Anteil an Wild bei ca. 4% der Gesammt Verpflegung ...
In der frühen La Tene Zeit dann nur noch bei 0,2% ...
Das Bild des Wildschwein futterden Gallier ist also Falsch...
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Sebastian von Nagaroon
Sind die anderen auch oft eine Plage, Toleranz ist Göttergabe!
Zum guten heidnischen Benehmen, gehört auch diese Gabe anzunehmen!
www.Hallstatt-Kelten.deHistorische Keltendarstellung von den Hallstattlichen Bergleuten bis zum gallischen Krieg.
www.druidenorden.infoDer Druidenorden Nemeton-golden-Oak.